OPEN site-specific Installation/Fotografie, 2016

Das Open-Schild ist repräsentativ für den kapitalistischen „goldenen“ Westen mit der permanenten Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen. Da diese Schilder jedoch zumeist bei Lokalen/Geschäften mit minderwertigen Produkten zu finden sind, steht es zeitgleich für das Nicht-Einlösen des Versprechens des Kapitalismus auf das „gute Leben“. Das Open-Schild wurde temporär am Grenzübergang von Ungarn zu Österreich monitiert. Nach der Fall des eisernen Vorhangs, der Ausweitung der EU und des Schengen-Raums, der kurzzeitigen Öffnung für Flüchtlinge im Sommer 2015, werden nun erneut Zäune gebaut und geöffnete Grenzen geschlossen.