Lisa Großkopfs Arbeiten oszillieren in den unterschiedlichsten Disziplinen von Fotografie bis zur transmedialen Kunst. In ihrer künstlerischen Praxis und Forschung kombiniert sie konzeptionelle, experimentelle und performative Methoden mit Praktiken des Aktivismus. Ein wiederkehrendes Motiv ist mit der Spannung zwischen privatem und öffentlichem Raum verbunden. In ihren jüngsten Arbeiten verwischt sie die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion. Durch ihre Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Wahrnehmungsmustern fordert Großkopf unsere Art und Weise, Alltagsgegenstände, Bilder aber auch Normen und Ideen zu betrachten und zu bewerten, grundlegend heraus.